
Giftmord durch vertrauten Pfleger: 300.000 Dollar unterschlagen
Jesse Rothe vergiftete seine Arbeitgeberin Lynn Hernan mit Augentropfen
Der Tod einer vertrauensvollen Rentnerin
Im Oktober 2018 verstarb Lynn Hernan, eine 62-jährige pensionierte Kosmetikerin in den USA. Was zunächst wie ein natürlicher Todesfall oder möglicherweise ein Suizid aussah, entpuppte sich als kaltblütiger, minutiös geplanter Giftmord.
Jesse Rothe war als Pfleger bei Hernan angestellt und genoss ihr vollstes Vertrauen. Doch hinter der Fassade fürsorglicher Betreuung verbarg sich ein skrupelloser Plan: Rothe vergiftete seine Arbeitgeberin systematisch, indem er Tetrahydrozolin – den Wirkstoff aus abschwellenden Augentropfen – in ihre Getränke mischte. Das Gift wirkte auf ihr Herz-Kreislauf-System und führte schließlich zum Tod, ohne dass zunächst Verdacht aufkam.
Systematischer Betrug und finanzieller Missbrauch
Rothes Motive waren nicht nur destruktiv, sondern auch finanziell getrieben. Parallel zur schleichenden Vergiftung betrieb er einen umfassenden Betrug gegen seine ahnungslose Arbeitgeberin. Er unterschlug über 300.000 US-Dollar von ihren Bank- und Finanzkonten – ein erheblicher Teil ihres Vermögens.
Zeitlinie
Tod von Lynn Hernan
Die 62-jährige pensionierte Kosmetikerin stirbt an einer Vergiftung mit Tetrahydrozolin aus Augentropfen, die ihr Pfleger Jesse Rothe ihr systematisch verabreichte.


