Andrew Crispo — Kunsthändler, Mord und Sadomasochismus in New York
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Sagsdetaljer
Quick Facts
Andrew Crispo
war in den 1970er- und 1980er-Jahren eine der schillerndsten Figuren im Innenzirkel der New Yorker Kunstwelt. Seine Galerie in der 57th Street verkaufte Werke im Wert von Millionen von Dollar und zog die Elite der Gesellschaft an — bekannte Sammler, Mäzene und die führenden Köpfe der Kulturszene. Doch unter der polierten Oberfläche verbarg sich ein Mensch mit einem destruktiven Drang nach Kontrolle, Erniedrigung und Gewalt. Im Februar 1985 explodierte dieses Doppelleben in einem Fall, der zum Sinnbild einer ganzen Ära wurde — an der Schnittstelle von Wohlstand, Dekadenz und Strafrecht.
Wer war Andrew Crispo?
Crispo wuchs in einfachen Verhältnissen in Philadelphia auf und etablierte sich als Autodidakt mit einer geradezu mythischen Fähigkeit, Reiche und Künstler für sich einzunehmen. 1973 eröffnete er die Andrew Crispo Gallery und erwarb sich rasch einen Ruf für sein Gespür für amerikanische und europäische Modernisten. Die Galerie wurde zum Treffpunkt der New Yorker Elite, und Crispo bewegte sich mühelos in Kreisen, die für Menschen ohne aristokratische Herkunft oder akademische Titel normalerweise verschlossen blieben.
Hinter den Kulissen war Crispo in bestimmten Milieus jedoch für eine Leidenschaft für sadomasochistische Eskapaden bekannt, die Erniedrigung, Dominanz und zunehmend auch körperliche Gewalt umfassten. Er umgab sich mit jüngeren, verletzlichen Männern, die er mit Geld, Drogen und psychologischer Manipulation an sich band.
Der Mord an Eigil Dag Vesti
Am 19. Februar 1985 wurde die Leiche des 26-jährigen norwegischen Modestudenten Eigil Dag Vesti in einem Waldstück im Rockland County nördlich von New York aufgefunden. Er trug eine Ledermaske, und die Obduktion ergab, dass er aus nächster Nähe erschossen worden war. Die Maske gab dem Fall seinen Namen in der Presse: The Mask Murder.
