
Jeffrey Archers Gefängnistagebücher enthüllen britisches System
Bestsellerautor dokumentierte vier Jahre Haft in englischen Gefängnissen
Von der High Society hinter Gitter
Jeffrey Archer, einer der bekanntesten Bestsellerautoren Großbritanniens, wurde im Jahr 2001 zu vier Jahren Haft wegen Meineid verurteilt. Seine Zeit im britischen Gefängnissystem wurde zur Grundlage einer bemerkenswerten Dokumentation der Systemschwächen, die später als Buchreihe "A Prison Diary" veröffentlicht wurde.
Die Tagebücher sind in drei Bände unterteilt — "Hell" (Hölle), "Purgatory" (Fegefeuer) und "Heaven" (Himmel) — die jeweils Archers Zeit in verschiedenen Gefängnisumgebungen in ganz England beschreiben. Diese Dreiteilung funktioniert sowohl als physischer als auch metaphorischer Ausdruck seiner Entwicklung durch das System.
Vom Hochsicherheitstrakt zur offenen Anstalt
Archer wurde zunächst im HMP Belmarsh untergebracht, einem Hochsicherheitsgefängnis, wo er einige der gefährlichsten Straftäter Großbritanniens kennenlernte. Später wurde er in weniger gesicherte Einrichtungen wie North Sea Camp und HMP Lincoln verlegt. Diese Progression vermittelt den Lesern ein umfassendes Bild der Haftbedingungen über verschiedene Sicherheitsstufen hinweg.
Zeitlinie
Verurteilung wegen Meineids
Jeffrey Archer wird zu vier Jahren Haft verurteilt und tritt seine Strafe an.


