
White House Farm-Massaker: Familiengeheimnisse und Mord
Fünf Tote in einer Nacht — Jeremy Bamber wurde verurteilt, doch die Frage bleibt: War er wirklich der Täter?
In der Nacht zum 7. August 1985 ereignete sich auf der White House Farm in Essex eine der schockierendsten Familientragödien Englands. Fünf Menschen wurden erschossen — die Adoptiveltern Nevill und June Bamber, ihre Adoptivtochter Sheila Caffell und deren zwei sechsjährige Zwillingssöhne.
Es war ihr eigener Sohn Jeremy Bamber, der gegen 3:30 Uhr morgens die Polizei alarmierte. Seine Erklärung: Seine Schwester Sheila, die er als psychisch instabil beschrieb, sei durchgedreht, habe die gesamte Familie erschossen und sich dann selbst getötet.
Verhaftung und Gerichtsverfahren
Am 29. September 1985 wurde Jeremy Bamber verhaftet. Im Prozess, der am 14. Oktober 1986 vor dem Chelmsford Crown Court begann, erhärtete sich der Verdacht, dass Jeremy selbst hinter dem Massaker steckte — motiviert durch finanzielle Interessen und Erbschaftsansprüche.
Zeitlinie
Die Nacht des Massakers
In der Nacht werden fünf Familienmitglieder auf der White House Farm erschossen. Jeremy Bamber alarmiert die Polizei gegen 3:30 Uhr morgens.
Verhaftung von Jeremy Bamber


