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Das spurlose Verschwinden einer Mutter
Am Morgen des 28. April 1998 winkte Arlene Fraser ihren beiden Kindern zum Abschied, als diese zur Schule aufbrachen. Es war das letzte Mal, dass die 33-Jährige lebend gesehen wurde. Die Mutter aus Elgin in der schottischen Grafschaft Moray verschwand spurlos aus ihrem Zuhause – und ihr Fall sollte zu einem der bemerkenswertesten Mordfälle Schottlands werden.
Das Besondere an diesem Fall: Arlene Frasers Leiche wurde nie gefunden. Dennoch gelang es der schottischen Justiz, ihren Ehemann Nat Fraser des Mordes zu überführen – eine juristische Seltenheit, die den Fall bis heute zu einem kontrovers diskutierten Beispiel macht.
Die Ermittlungen der Grampian Police
Die Grampian Police leitete umfangreiche Ermittlungen ein, um das Verschwinden der zweifachen Mutter aufzuklären. Drei Jahre lang wurde intensiv ermittelt, Zeugen wurden befragt, mögliche Tatorte durchsucht. Doch weder Arlenes Leiche noch entscheidende physische Beweise konnten gefunden werden.
Erst 2001, drei Jahre nach Arlenes Verschwinden, wurde ihr Ehemann Nat Fraser festgenommen. Die Ermittler hatten trotz fehlender Leiche genügend Indizien zusammengetragen, um den Fall vor Gericht zu bringen.