
20/20: Die ikonische True-Crime-Serie aus den USA
Wie ABC's Nachrichtenmagazin seit 1978 komplexe Kriminalfälle aufarbeitet
ABC's Nachrichtenmagazin wird zur True-Crime-Institution
Die ABC-Serie 20/20 gehört zu den langlebigsten Nachrichtenmagazinen im US-Fernsehen und hat sich seit 2019 zu einem Schwergewicht im True Crime-Bereich entwickelt. Am 6. Juni 1978 von Roone Arledge als allgemeines Nachrichtenmagazin gegründet, sendet 20/20 heute jeden Freitagabend zweistündige Episoden, die sich vorwiegend auf komplexe Kriminalfälle konzentrieren. Unter der Leitung von David Muir und Deborah Roberts erreicht die Sendung Millionen Zuschauer im linearen Fernsehen sowie auf Streamingplattformen wie Hulu und Apple TV+.
Die Serie zeichnet sich durch gründliche journalistische Arbeit aus, kombiniert mit eindringlichem Videomaterial, das die Zuschauer direkt in die Ermittlungen hineinzieht. Rekonstruktionen, Interviews mit Schlüsselpersonen und eine narrative Struktur schaffen ein dichtes Geflecht aus Fakten und Emotionen. Diese Mischung macht 20/20 zu mehr als reiner Unterhaltung – sie ist investigativer Journalismus in Reinform.
Zwischen Spannung und Verantwortung
20/20 hat in über vier Jahrzehnten sowohl Anerkennung als auch Kontroversen erlebt. Aktuelle Episoden wie "Bridge of Lies" über das Verschwinden und den Mord an Sarah Stern in New Jersey 2016 oder "Vanishing of Nancy Woodrum" zeigen, wie die Serie komplexe Kriminalfälle mit packenden Details präsentiert, ohne dabei die ethische Dimension aus den Augen zu verlieren. Der Fokus liegt stets auf den Opfern und ihren Geschichten.
Zeitlinie
Start von 20/20


