
Atlanta's Missing and Murdered: HBO-Doku deckt Ungerechtigkeit auf
Dokumentarserie hinterfragt Ermittlungen zu den Atlanta Child Murders
Wenn Kinder verschwinden: Atlantas dunkelstes Kapitel
Zwischen 1979 und 1981 verschwanden in Atlanta, Georgia, zahlreiche afroamerikanische Kinder und Jugendliche. Mindestens 28 bis 30 von ihnen wurden ermordet. Die sogenannten Atlanta Child Murders erschütterten die Vereinigten Staaten und warfen Fragen nach Rassismus, Polizeiarbeit und gesellschaftlicher Gleichgültigkeit auf.
Die HBO-Dokumentarserie 'Atlanta's Missing and Murdered: The Lost Children' aus dem Jahr 2020 nimmt sich dieser tragischen Mordserie in fünf eindringlichen Episoden an. Regisseurin Madeleine Sackler beleuchtet dabei nicht nur die Verbrechen selbst, sondern vor allem die gravierenden Mängel in den Ermittlungen.
Wayne Williams: Täter oder Sündenbock?
Im Jahr 1982 wurde der damals 23-jährige Wayne Williams wegen zweier Morde an Erwachsenen zu zwei lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Nach seiner Verurteilung erklärten die Behörden die meisten der anderen Mordfälle kurzerhand für gelöst – ohne Williams jemals formal dafür angeklagt zu haben.
Zeitlinie
Erste Opfer verschwinden
In Atlanta beginnt die Serie von Morden an afroamerikanischen Kindern und Jugendlichen, die bis 1981 andauern wird.


