
Zwischen 1978 und 1983 tötete der schottische Beamte mindestens 12 junge Männer in seinen Londoner Wohnungen
Dennis Andrew Nilsen war ein schottischer Beamter, der zwischen 1978 und 1983 zu einem der brutalsten Serienmörder Großbritanniens wurde. Mindestens 12 junge Männer und Jungen fielen ihm in North London zum Opfer, bevor er im Februar 1983 verhaftet wurde.
Hurtige facts
Das Doppelleben eines Beamten
Dennis Andrew Nilsen, geboren am 23. November 1945 in Fraserburgh, Schottland, führte ein unscheinbares Leben als Beamter im öffentlichen Dienst. Doch hinter der Fassade des gewöhnlichen Angestellten verbarg sich eine der dunkelsten Gestalten der europäischen Kriminalgeschichte. Zwischen 1978 und 1983 ermordete er in seinen Wohnungen in North London mindestens 12 junge Männer – bei seiner Verhaftung gestand er jedoch 15 Morde.
Nilsens Opfer waren überwiegend obdachlose und homosexuelle Männer, die am Rande der Gesellschaft lebten. Er lockte sie mit Versprechungen von Essen und Alkohol in seine Wohnungen an der Melrose Avenue und später in der Cranley Gardens. Dort führte er sie in eine Welt des Grauens, aus der es kein Entkommen mehr gab.
Die Methode des Tötens
Die Morde folgten einem erschreckend rituellen Muster. Nilsen tötete seine Opfer typischerweise durch Strangulation, manchmal kombiniert mit Ertränken. Doch damit endete sein grausames Handeln nicht. In einem bizarren Ritual badete er die Leichen, kleidete sie an und bewahrte sie über längere Zeiträume in seiner Wohnung auf, bevor er sie schließlich zerstückelte.

