Rebecca Reusch: Das rätselhafte Verschwinden aus Berlin
Der Fall einer jungen Frau, die 2019 spurlos verschwand

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Quick Facts
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Der Fall Rebecca Reusch
Rebecca Reusch war 22 Jahre alt, als sie am 18. Februar 2019 in Berlin spurlos verschwand. Die Studentin aus Berlin-Köpenick wurde zu einem der bekanntesten Vermisstenfälle in Deutschland. Trotz intensiver Ermittlungen der Berliner Polizei, medialer Aufmerksamkeit und öffentlichem Druck konnte ihr Schicksal bis heute nicht aufgeklärt werden. Der Fall ist geprägt von widersprüchlichen Aussagen, fehlenden Beweisen und einer Reihe von Ungereimtheiten, die Ermittler und Öffentlichkeit gleichermaßen ratlos zurücklassen.
Die Nacht des Verschwindens
Am Abend des 18. Februar 2019 verließ Rebecca Reusch ihre Wohnung in Berlin-Köpenick. Sie war mit ihrem Freund und Partner verabredet. Nach dieser Nacht wurde sie nie wieder gesehen. Die genauen Umstände ihres Verschwindens bleiben bis heute im Dunkeln. Ihr Partner, der schnell zum Hauptverdächtigen wurde, machte widersprüchliche Angaben zu den Ereignissen jener Nacht und änderte seine Aussage mehrfach – ein Verhalten, das bei den Ermittlern sofort Misstrauen weckte.
Die Polizei fand in der gemeinsamen Wohnung des Paares Blutspuren, die später zweifelsfrei als Rebeccas Blut identifiziert werden konnten. Darüber hinaus gab es Hinweise auf mögliche Gewalteinwirkung. Trotz dieser alarmierenden Indizien mangelte es an ausreichend belastbaren Beweisen für eine Anklage wegen Mord oder Totschlag. Der Partner wurde mehrfach verhört, letztlich aber nicht angeklagt – eine Entwicklung, die in der Öffentlichkeit großes Unbehagen und Empörung auslöste.


