Celsius-Gründer muss für 12 Jahre ins Gefängnis
Alexander Mashinsky betrog 1,7 Millionen Kunden um Milliarden

Sagsdetaljer
Quick Facts
Alexander Mashinsky, Gründer und ehemaliger CEO von Celsius Network, wurde am 13. Mai 2025 zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er sich des Betrugs und der Marktmanipulation schuldig bekannt hatte.\n\nMashinsky gründete Celsius Network 2017 als Krypto-Lending-Plattform, die Anlegern hohe Zinsen auf ihre Krypto-Einlagen versprach. Auf dem Höhepunkt verwaltete die Plattform über 25 Milliarden Dollar und hatte 1,7 Millionen Kunden weltweit.\n\n## Die Anklage: Systematischer Betrug über Jahre\n\nDer Betrugszeitraum erstreckte sich von 2020 bis 2022. Mashinsky wurde angeklagt wegen Wertpapierbetrug, Warenbetrug, Marktmanipulation und Veruntreuung von Kundengeldern – und bekannte sich am 3. Dezember 2024 in allen Anklagepunkten schuldig.\n\nDie Kernprobleme waren umfassend:\n\nMashinsky log systematisch gegenüber den Kunden über die Sicherheit ihrer Anlagekonten. Er behauptete, Celsius verfüge über behördliche Genehmigungen und vollständig versicherte Einlagen – obwohl das nicht der Fall war.\n\n## Künstliche Kursmanipulation mit Kundengeldern\n\nEr orchestrierte eine umfangreiche Marktmanipulation des eigenen CEL-Tokens von Celsius. Um den Preis künstlich in die Höhe zu treiben, nutzte Mashinsky Hunderte Millionen Dollar – oft basierend auf Kundeneinlagen – zum Kauf und Halten der Tokens, um eine künstlich aufgeblähte Nachfrage zu erzeugen.\n\nIm Mai 2022, wenige Wochen vor dem Zusammenbruch des Unternehmens, verschickte Mashinsky eine falsche Nachricht an die Kunden: „Celsius ist stärker denn je, wir haben Milliarden Dollar an Liquidität.


