Am 21. August 1911 verschwand das berühmteste Kunstwerk der Welt aus dem Louvre in Paris. Hinter dem Diebstahl steckte Vincenzo Peruggia, ein italienischer Handwerker, der zuvor im Museum gearbeitet hatte.
Peruggia führte seinen Kunstraub mit chirurgischer Präzision aus. Am Abend des 20. August versteckte er sich in einem Wandschrank und verließ das Museum am nächsten Morgen in einem weißen Kittel der Museumsangestellten. Es war ein Montag, und der Louvre war wegen Reinigungsarbeiten geschlossen. Erst am 22. August bemerkte das Museum das Unfassbare: Leonardo da Vincis Mona Lisa war verschwunden.
Zwei Jahre im Verborgenen
Peruggia brachte das Gemälde in seine Pariser Wohnung, wo es zwei Jahre lang versteckt blieb. In dieser Zeit unternahm er keinen Versuch, das Kunstwerk zu verkaufen oder öffentlich zu präsentieren. Im Dezember 1913 ergriff er die Initiative, die zu seinem Verhängnis werden sollte: Er kontaktierte den Kunstgaleristen Alfredo Geri.
Zeitlinie
Versteck im Museum
Vincenzo Peruggia versteckt sich abends in einem Wandschrank im Louvre.
Der Diebstahl



