Jared Bridegan — der Mord an dem Technologiemanager aus Florida
En iskoldt planlagt henrettelse på en mørk vej i Jacksonville Beach efterlod fire børn uden far

Ein Vater auf dem Heimweg mit seiner kleinen Tochter
Am Dienstag, dem 22. Februar 2022, fuhr Jared Bridegan, 33 Jahre alt und Technologiedirektor beim Microsoft-Partnerunternehmen Synacor, den Sanctuary Boulevard in Jacksonville Beach, Florida, entlang. Auf dem Beifahrersitz saß seine und seiner Ex-Frau Shanna Gardners zweijährige Tochter Bexley, die er gerade nach einem Umgangsbesuch abgeholt hatte. Es war eine routinemäßige Übergabe — eine von vielen in einem langen und konfliktreichen Scheidungsverfahren.
Plötzlich lag ein Hindernis mitten auf der Straße. Bridegan stoppte sein Auto, um das zu entfernen, was offenbar ein Zaunrost war. Als er aus dem Fahrzeug stieg, eröffneten ein oder mehrere Täter das Feuer auf ihn. Er wurde von mehreren Schüssen getroffen und starb noch am Tatort. Die kleine Bexley saß allein im Auto und wartete, als Nachbarn, die durch die Schüsse alarmiert worden waren, wenige Minuten später die Szene vorfanden.
Opfer und Hintergrund
Jared Bridegan hatte Wirtschaftswissenschaften studiert und eine Karriere in der Technologiebranche aufgebaut. Er lebte in Jacksonville Beach mit seiner Ehefrau Kirsten Bridegan, die er 2020 geheiratet hatte, sowie dem gemeinsamen neugeborenen Zwillingspaar. Aus seiner ersten Ehe mit Shanna Gardner stammten die Zwillinge Mason und Zoe sowie die kleine Bexley. Freunden und Kollegen zufolge war Jared ein engagierter Vater und ein ruhiger, umgänglicher Mensch — kein Mann, dem man auf den ersten Blick offensichtliche Feinde zugeschrieben hätte.
Die Scheidung von Shanna Gardner war jedoch alles andere als friedlich verlaufen. Sie zog sich über Jahre hin, kostete beide Parteien enorme Summen an Anwaltsgebühren und war von erbitterten Auseinandersetzungen um das Sorgerecht und finanzielle Fragen geprägt. Freunde von Jared beschrieben Shanna als kontrollierend und rachsüchtig, und Jared hatte nach Angaben enger Vertrauter in den Monaten vor dem Mord Bedenken um seine eigene Sicherheit geäußert.


