Jussie Smollett inszenierte Hassverbrechen in Chicago
US-Schauspieler täuschte rassistischen Übergriff vor

Sagsdetaljer
Quick Facts
Am 29. Januar 2019 erstattete der amerikanische Schauspieler Jussie Smollett bei der Polizei in Chicago Anzeige wegen eines angeblichen Hassverbrechen. Nach seiner Darstellung war er von zwei Personen überfallen worden, die ihm Bleichmittel über den Kopf geschüttet, ihn geschlagen und ihm eine Schlinge um den Hals gelegt hatten, während sie rassistische und homophobe Beleidigungen ausstießen.
Smollett behauptete außerdem, die Angreifer hätten "This is MAGA country" gerufen – eine Anspielung auf Donald Trumps Wahlkampfslogan "Make America Great Again". Zudem beschrieb er einen der Täter als weiß, obwohl sich später herausstellte, dass beide Beteiligten schwarz waren.
Die geplante Inszenierung
Es stellte sich schnell heraus, dass Smollett den Überfall selbst inszeniert hatte. Er hatte zwei Brüder, Abimbola und Olabinjo Osundairo, angeheuert, die mit ihm zusammen in der TV-Serie "Empire" arbeiteten, um den Fake-Angriff auszuführen. Laut Gerichtsverfahren wurden die Brüder mit 3.500 US-Dollar für ihre Beteiligung bezahlt und erhielten detaillierte Anweisungen von Smollett.
Zeitlinie
Angeblicher Überfall
Jussie Smollett erstattet Anzeige wegen eines vorgeblichen rassistischen und homophoben Übergriffs in Chicago


