
Tatort liefert kaum Spuren im Fall Daniel Marsh
Neue Podcast-Episode beleuchtet die ersten kritischen Stunden nach dem Doppelmord in Davis, Kalifornien
Brutaler Doppelmord schockiert Kleinstadt
Am 14. April 2013 wurden Claudia Maupin und Oliver 'Chip' Northup Jr. in ihrem Eigenheim in Davis, Kalifornien, brutal ermordet. Der Täter war der damals erst 15-jährige Daniel William Marsh, der das Ehepaar mit einem Messer tötete. Die zweite Episode der Podcast-Serie 'Fifteen: Inside the Daniel Marsh Murders' widmet sich nun dem Tatort und den ersten kritischen Stunden nach diesem Doppelmord.
Kaum verwertbare Spuren am Tatort
Die Ermittlungen gestalteten sich von Anfang an schwierig. Wie die Podcast-Moderatorin Erin Moriarty — bekannt aus der CBS-Sendung '48 Hours' — in der Episode erläutert, stand den Ermittlern zunächst nur sehr begrenztes forensisches Material zur Verfügung. Die fehlenden physischen Beweise am Tatort erschwerten die anfänglichen Ermittlungsbemühungen erheblich.
Verhöre im engsten Familienkreis
Mangels belastbarer Tatortspuren konzentrierten sich die Ermittler auf Befragungen im familiären Umfeld der Opfer. Chips Sohn und dessen Söhne wurden intensiv befragt — eine belastende Erfahrung für die trauernde Familie. Die Ermittlungen entwickelten sich zu einer umfangreichen und komplexen Untersuchung, die zunächst keine konkreten Verdächtigen hervorbrachte.
Zeitlinie
Doppelmord in Davis
Claudia Maupin und Oliver 'Chip' Northup Jr. werden in ihrem Haus erstochen.


