afhøringsteknik
Systematische Methoden und Fragetechniken, die von Polizei und Ermittlungsbehörden zur Vernehmung von Beschuldigten, Zeugen und anderen Auskunftspersonen im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen eingesetzt werden.
Afhøringsteknik bezeichnet die Gesamtheit der Methoden und Fragetechniken, die dänische Polizei- und Ermittlungsbehörden bei der Vernehmung von Personen im Strafverfahren anwenden. Der Begriff ist kein eigenständiger Rechtsbegriff mit Legaldefinition im dänischen Retsplejeloven (Rechtspflegegesetz), sondern ein verfahrens- und ermittlungspraktisches Konzept.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Vernehmungen ergeben sich aus den allgemeinen prozessualen Grundsätzen des Retsplejeloven. Diese umfassen insbesondere das Verbot von Zwang, unzulässigem Druck und Verletzungen der Rechte der vernommenen Person. Die konkreten Anforderungen an eine rechtmäßige Vernehmung folgen aus grundlegenden Verfahrensprinzipien, nicht aus spezifischen Paragraphen zur Vernehmungstechnik.
In der True Crime-Literatur und Ermittlungspraxis werden verschiedene Techniken unterschieden: offene Fragestellungen zur freien Schilderung, konfrontative Vernehmungsmethoden bei Beschuldigten sowie kognitive Interviewtechniken zur Gedächtnisaktivierung bei Zeugen. Die Wahl der Technik hängt von der Verfahrensrolle der Person, dem Ermittlungsstand und den angestrebten Erkenntniszielen ab.
Die prozessuale Zulässigkeit einer Vernehmungstechnik bemisst sich nach ihrer Vereinbarkeit mit den verfassungsrechtlichen Garantien und den Verfahrensrechten der Beteiligten. Unzulässige Methoden können zur Unverwertbarkeit der gewonnenen Aussagen führen.
