Gesche Gottfried: Der Engel von Bremen und ihre 15 Opfer
Gesche Gottfried dræbte 15 med arsenik i Bremen
Udgivet May 4, 2026 at 06:34 AM

Quick Facts
In der Geschichte der deutschen Kriminalfälle nimmt Gesche Margarethe Gottfried, geborene Timm, einen besonderen Platz ein. Geboren am 6. März 1785 in Bremen, sollte sie als eine der berüchtigtsten Serienmörderinnen in die Annalen der Hansestadt eingehen. Bevor ihre wahre Natur ans Licht kam, genoss sie in ihrer Umgebung einen tadellosen Ruf und wurde von den Menschen, die sie kannten, als der 'Engel von Bremen' bezeichnet – ein Beiname, der die erschreckende Diskrepanz zwischen ihrem öffentlichen Image und ihren heimlichen Verbrechen verdeutlicht.
Die Taten, die Gesche Gottfried beging, waren von einer erschreckenden Systematik geprägt. Als Mordwaffe wählte sie Arsenik, ein damals schwer nachweisbares Gift, mit dem sie insgesamt 15 Menschen das Leben nahm. Die genauen Umstände ihrer Verbrechen, die Identität aller Opfer und der Zeitraum, über den sich ihre Mordtaten erstreckten, werfen bis heute Fragen auf. Was Gesche Gottfried zu diesen Taten trieb, ist bis heute unklar. Diese Ungewissheit über ihre Motivation macht den Fall zu einem der rätselhaftesten Kriminalfälle der deutschen Geschichte.
Die Fakten des Falles sprechen eine deutliche Sprache: 15 Menschen fielen dem Gift der Bremer Serienmörderin zum Opfer. Das von ihr verwendete Arsenik war ein typisches Mordgift jener Epoche, da es geschmacklos war und sich leicht in Speisen oder Getränken verstecken ließ. Die Symptome einer Arsenikvergiftung wurden zudem häufig mit natürlichen Krankheiten verwechselt, was die Entdeckung solcher Verbrechen erschwerte. Dass Gottfried über einen längeren Zeitraum unentdeckt morden konnte, lag nicht zuletzt an ihrem makellosen Ruf als fürsorgliche und hilfsbereite Frau.
Tidslinje
Gesche Margarethe Timm født
Gesche Margarethe Timm blev født i Bremen. Hun skulle senere blive kendt som en af Tysklands mest berygtede seriemordere.
Mordene begynder
Gesche Gottfried begyndte at forgifte mennesker med arsenik. Hun brugte giften systematisk over en årrække.
Første mands død
Hendes første mand døde efter at have indtaget mad forgiftet med arsenik.
Fortsat brug af arsenik
Efter at have opbrugt sin første arsenikforsyning, genoptog hun senere mordene med 'Mäusebutter' (en blanding af smør og arsenik).
Wilhelmine Rumpff dør
Wilhelmine Rumpff døde efter at Gesche angiveligt havde givet hende gift to gange.
Beta Schmidt og datter dør
Beta Schmidt og hendes treårige datter døde efter at have fået gift. Moderen overlevede barnet med to dage.
Opdagelse og anholdelse
En mistænkelig substans blev undersøgt og fundet at indeholde arsenik. Gesche Gottfried blev arresteret på sin fødselsdag.
Henrettelse på Domshof
Gesche Gottfried blev henrettet ved halshugning på Domshof foran Bremen Domkirke. Dette var Bremens sidste offentlige henrettelse. Stedet er i dag markeret med Spuckstein-mindesmærket.
Wie genau die Ermittlungen gegen Gesche Gottfried ins Rollen kamen und welche Beweise letztendlich zu ihrer Überführung führten, geht aus den verfügbaren Quellen nicht detailliert hervor. Fest steht jedoch, dass ihre Verbrechen schließlich aufgedeckt wurden und sie sich vor der Bremer Justiz verantworten musste. Der Prozess gegen die einst so angesehene Bürgerin muss für die Bevölkerung der Hansestadt ein Schock gewesen sein.
Das Urteil gegen Gesche Gottfried war eindeutig: Sie wurde zum Tode verurteilt. Am 21. April 1831 wurde an ihr die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen vollzogen. Der Ort ihrer Exekution auf dem Domshof ist bis heute durch den sogenannten Spuckstein markiert – ein Gedenkstein, der an die Hinrichtung erinnert und zu einem bleibenden Mahnmal in der Bremer Innenstadt geworden ist. Der Name 'Spuckstein' deutet auf die Verachtung hin, die die Bevölkerung der Mörderin entgegenbrachte.
Die Bedeutung des Falles Gesche Gottfried reicht weit über die reine Kriminalgeschichte hinaus. Er wurde zu einem Teil des kulturellen Gedächtnisses Deutschlands. Unter anderem griff der renommierte Regisseur Rainer Werner Fassbinder den Fall auf und verarbeitete ihn sowohl in einer Verfilmung als auch in einem Theaterstück mit dem Titel 'Bremer Freiheit'. Diese künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Fall zeigen, wie sehr die Geschichte der Serienmörderin die Fantasie nachfolgender Generationen beschäftigt hat. Der Fall Gesche Gottfried bleibt ein mahnendes Beispiel dafür, dass hinter einer freundlichen Fassade die dunkelsten Abgründe menschlicher Natur verborgen sein können.