Rudolf Pleil: Dødsmageren fra efterkrigstidens Tyskland
Seriemorder ved den tysk-tyske grænse efter Anden Verdenskrig
Udgivet May 4, 2026 at 12:05 AM

Quick Facts
Rudolf Pleil wurde am 1. Januar 1924 in Kühndorf, Thüringen, geboren und wuchs in schwierigen Verhältnissen auf. Schon früh zeigte er verhaltensauffällige Züge und wurde mehrfach wegen kleinerer Delikte verhaftet. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte er das Chaos der Nachkriegszeit und die Teilung Deutschlands für seine Verbrechen aus. Seine Opfer waren überwiegend Frauen, die aus der sowjetischen Besatzungszone in den Westen fliehen wollten. Viele von ihnen waren verzweifelt und bereit, jedem zu vertrauen, der ihnen sichere Passage versprach.
Zwischen 1946 und 1947 verübte Pleil eine Serie von brutalen Morden im Harzgebiet, insbesondere in der Gegend um Helmstedt und die innerdeutsche Grenze. Er bot sich Flüchtlingen als Schleuser an und führte sie in abgelegene Waldgebiete. Dort erschlug er seine Opfer mit einem Hammer oder Beil, beraubte sie und verscharrte die Leichen. Bei einigen Morden hatte er Komplizen, darunter Karl Hoffmann und Konrad Schüssler, die ebenfalls an den Taten beteiligt waren. Pleil prahlte später damit, insgesamt 25 Menschen getötet zu haben, wobei nur neun Fälle zweifelsfrei nachgewiesen werden konnten.
Die Ermittlungen gestalteten sich zunächst schwierig, da die Morde in der chaotischen Nachkriegszeit stattfanden und die Behörden beider deutscher Zonen nur eingeschränkt zusammenarbeiteten. Erst als immer mehr Leichen gefunden wurden und Zeugen Pleil mit Vermissten in Verbindung brachten, wurde er 1947 verhaftet. In den Verhören zeigte sich Pleil geständig und äußerst mitteilsam. Er beschrieb seine Taten detailliert und ohne erkennbare Reue. Psychiatrische Gutachter attestierten ihm zwar eine psychopathische Persönlichkeitsstörung, erklärten ihn jedoch für zurechnungsfähig.
Tidslinje
Rudolf Pleil født
Rudolf Pleil blev født i Kühndorf, Thüringen, Tyskland og voksede op under vanskelige forhold.
Pleil flytter til Harzområdet
Pleil flyttede til Zorge og begyndte at arbejde som menneskesmugler ved grænsen mellem besættelseszonerne. Han tilbød at hjælpe flygtninge med at krydse grænsen mellem den sovjetiske og vestlige zone.
Mordserie begynder
Pleil begyndte at myrde sine ofre, primært kvinder der forsøgte at flygte fra den sovjetiske besættelseszone. Han slog dem ihjel med hammer eller økse, røvede dem og begravede ligene i afsides skovområder.
Pleil anholdes
Rudolf Pleil blev anholdt efter røveriet og mordet på forretningsmanden Hermann Bennen. Bennens lig blev fundet i Zorgebach-bækken nær Zorge.
Tilståelse
Under afhøring tilstod Pleil en række mord og beskrev sine forbrydelser i detaljer. Han pralede med at have dræbt 25 mennesker, selvom kun 9 tilfælde kunne bevises.
Domfældelse
Pleil blev dømt for mordet på en sælger og ni kvinder ved retten i Brunswick og idømt livstid.
Pleil begår selvmord
Rudolf Pleil hængte sig selv i sin celle i Celle-fængslet.
Im Jahr 1950 wurde Rudolf Pleil vom Landgericht Braunschweig wegen neunfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Seine Komplizen Hoffmann und Schüssler erhielten ebenfalls langjährige Freiheitsstrafen. Im Gefängnis verfasste Pleil eine Autobiografie mit dem bezeichnenden Titel "Mein Kampf", in der er seine Taten glorifizierte. Er bezeichnete sich selbst stolz als "bester Totmacher Deutschlands" und schien keinerlei Einsicht zu zeigen. Am 16. Februar 1958 erhängte sich Rudolf Pleil in seiner Zelle im Gefängnis Celle und entzog sich damit einer weiteren Strafverfolgung.
Der Fall Pleil ist aus mehreren Gründen von historischer Bedeutung. Er zeigt die Verletzlichkeit von Menschen in Krisenzeiten und wie Täter das Elend anderer für ihre Zwecke ausnutzen können. Die Morde verdeutlichen auch die Schwierigkeiten der Strafverfolgung in der unmittelbaren Nachkriegszeit, als Deutschland geteilt und die Behörden überlastet waren. Pleil gilt als einer der ersten dokumentierten deutschen Serienmörder der Nachkriegszeit und sein Fall wird bis heute in kriminologischen und psychologischen Studien analysiert.
Die Opfer Rudolf Pleils sind größtenteils namenlos geblieben, was die Tragik des Falls unterstreicht. Sie waren Flüchtlinge auf der Suche nach einem besseren Leben, die stattdessen einem skrupellosen Mörder in die Hände fielen. Der Fall erinnert daran, dass hinter jeder Kriminalstatistik menschliche Schicksale stehen.