
Betrüger erbeuteten 25 Millionen Dollar mit Deepfake-Videokonferenz
Mitarbeiter des britischen Designunternehmens Arup fiel auf komplett gefälschte Videokonferenz herein
Beispielloser Betrug mit KI-Technologie
Ein Mitarbeiter des renommierten britischen Designunternehmens Arup wurde im Februar 2024 Opfer einer bislang einzigartigen Betrugsmasche: Bei einer scheinbar harmlosen Videokonferenz waren sämtliche anderen Teilnehmer keine echten Menschen, sondern durch künstliche Intelligenz erzeugte Deepfakes. Der Schaden: 25,6 Millionen US-Dollar – umgerechnet etwa 23,5 Millionen Euro.
Die Betrüger agierten äußerst professionell und nutzten modernste KI-Technologie, um ihre Opfer zu täuschen. Über einen Zeitraum von etwa einer Woche gelang es ihnen, das Geld in 15 separaten Transaktionen zu erbeuten, ohne dass der Betrug auffiel.
Gefälschter Finanzvorstand als Köder
Der Betrug begann mit einer E-Mail, die angeblich vom Chief Financial Officer (CFO) des Unternehmens stammte. In der Nachricht war von einer "vertraulichen Transaktion" die Rede. Der Mitarbeiter wurde daraufhin zu einer Videokonferenz eingeladen, an der neben dem CFO auch mehrere weitere Kollegen teilnahmen – zumindest schien es so.
Zeitlinie
Beginn des Betrugs
Ein Mitarbeiter von Arup erhält eine E-Mail vom vermeintlichen CFO des Unternehmens über eine "vertrauliche Transaktion" und wird zu einer Videokonferenz eingeladen.


