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Versäumnisurteil über 100 Millionen Dollar
Ein 51-jähriger Häftling in Michigan hat einen Zivilprozess gegen den Rapper Sean 'Diddy' Combs gewonnen. Das Lenawee County Circuit Court sprach Derrick Lee Cardello-Smith ein Versäumnisurteil über 100 Millionen Dollar zu, nachdem Combs nicht zur Gerichtsverhandlung erschienen war.
Cardello-Smith wirft Diddy vor, ihn auf einer Afterparty in Detroit im Jahr 1997 unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Nach seinen Angaben habe er von Diddy ein Getränk erhalten, woraufhin er das Bewusstsein verlor. Als er wieder zu sich kam, sei ihm gesagt worden, dass Diddy "es auch mit ihm gemacht" habe.
Richter erlässt Unterlassungsverfügung
Da Diddy nicht zur Gerichtsverhandlung erschien, entschied der Richter per Versäumnisurteil. Gleichzeitig erließ das Gericht eine einstweilige Verfügung gegen Combs. Diese Art von Versäumnisurteil wird verhängt, wenn eine Partei nicht vor Gericht erscheint oder sich nicht verteidigt.
Cardello-Smith behauptet außerdem, dass zwischen ihm, Diddy und lokalen Behörden eine Geheimhaltungs- und Schweigevereinbarung existiert habe. Diese Vereinbarung sei dazu verwendet worden, den angeblichen Missbrauch zu vertuschen. Die Gültigkeit dieses Dokuments wird jedoch bezweifelt.