
Danske Bank: Größter Geldwäscheskandal der Welt
Wie Dänemarks größte Bank über Jahre hinweg Kriminelle finanzierte
Der größte Geldwäscheskandal der Geschichte
Die Danske Bank geriet durch ihre estnische Filiale ins Zentrum des weltweit größten Geldwäsche-Falls. Das Buch "Beskidte milliarder" (Schmutzige Milliarden) der Autoren Simon Bendtsen, Eva Jung und Michael Lund erzählt die Geschichte, wie Dänemarks größte Bank über Jahre hinweg massive Geldströme aus kriminellen Quellen ermöglichte.
200 Milliarden Euro aus kriminellen Quellen
Zwischen 2007 und 2015 schleuste die estnische Filiale der Danske Bank etwa 1.500 Milliarden dänische Kronen (rund 200 Milliarden Euro) durch Konten von Kunden, die Verbindungen zu korrupten Politikern, Drogenkartelle, Waffenschmugglern und anderen Formen der Finanzkriminalität hatten. All diese Aktivitäten liefen ab, ohne dass die Bank die gesetzlich vorgeschriebenen Kunden- und Transaktionskontrollen durchführte.
Ignorierte Warnungen
Die Bank war zuvor gewarnt worden. Der Whistleblower Howard Wilkinson wandte sich mit seinen Bedenken über die Geldwäsche an die Bankleitung. Auch interne Revisionen wiesen auf die Probleme hin. Trotz dieser deutlichen Signale gingen die Aktivitäten weiter.
Zeitlinie
Beginn der Geldwäscheaktivitäten
Die estnische Filiale der Danske Bank beginnt, massive Geldströme aus kriminellen Quellen zu verarbeiten.


