IRS-Agent wegen Mordes an Ehefrau und Fremdem verurteilt
Brendan Banfield lockte Opfer über Dating-Portal in tödliche Falle

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Quick Facts
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Steuerbeamter nach zweijähriger Ermittlung überführt
Ein Agent des US-amerikanischen Finanzamts Internal Revenue Service (IRS) ist im Februar 2026 in Fairfax County, Virginia, wegen eines Doppelmord schuldig gesprochen worden. Brendan Banfield tötete im Februar 2023 seine Ehefrau Christine, die als Intensivkrankenschwester arbeitete, sowie einen Mann namens Joseph Ryan. Nach neunstündiger Beratung sprach die Jury ihn in allen Anklagepunkten schuldig.
Banfield war im September 2024 angeklagt worden und muss nun mit einer zwingenden lebenslangen Haftstrafe ohne Möglichkeit auf Bewährung rechnen. Die Urteilsverkündung ist für den 8. Mai 2026 angesetzt.
Verurteilung ohne DNA-Beweis
Einer der bemerkenswertesten Aspekte des Falls: Brendan Banfields DNA wurde nicht auf der Tatwaffe gefunden – dem Messer, mit dem die Opfer getötet wurden. Dies machte die Beweisführung deutlich komplexer, dennoch gelang es der Staatsanwaltschaft, eine Verurteilung zu erwirken.
Laut Anklage nutzten Banfield und seine Komplizin Juliana Peres Magalhães die erotische Online-Plattform FetLife, um Joseph Ryan in das Haus der Familie zu locken. Die Ermittler konnten nachweisen, dass das Paar sein Opfer gezielt in eine tödliche Falle gelockt hatte.
Au-pair als Kronzeugin
Juliana Peres Magalhães, die als Au-pair im Haushalt der Banfields beschäftigt war, wurde zur entscheidenden Figur im Verfahren. Sie bekannte sich des fahrlässigen Totschlags im Zusammenhang mit Joseph Ryans Tod schuldig und sagte gegen Banfield aus. Dafür wurde sie zu zehn Jahren Haft verurteilt.

