Alcatraz-Flucht 1962: Das Rätsel, das nie gelöst wurde
Drei Häftlinge entkamen aus dem berüchtigten Hochsicherheitsgefängnis — ihr Schicksal bleibt bis heute ungeklärt

Die geplante Flucht
Am 11. Juni 1962 gelang es drei Häftlingen, aus dem amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz Federal Penitentiary auf der Insel Alcatraz in der San Francisco Bay zu entkommen. Frank Morris, John Anglin und Clarence Anglin hatten sechs Monate lang an ihrem Fluchtplan gearbeitet, der zu einer der berühmtesten Gefängnisausbrüche der Geschichte werden sollte.
Die drei Männer arbeiteten systematisch daran, aus ihren Zellen und durch die gesicherten Bereiche des Gefängnisses zu gelangen. Sie fertigten aus Pappmaché täuschend echte Nachbildungen von Menschenköpfen an, die sie in ihren Betten platzierten, um die Wärter glauben zu lassen, sie lägen noch in ihren Zellen.
Durch die Lüftungsschächte
Der Fluchtplan basierte darauf, Lüftungsschächte und einen unbewachten Versorgungskorridor zu überwinden. Gegen 23:40 Uhr am Abend des 11. Juni verließen die drei Häftlinge die Insel auf einem selbstgebauten Schlauchboot. Ob sie es schafften, Land zu erreichen, oder in den kalten, gefährlichen Gewässern der San Francisco Bay ums Leben kamen, sollte jahrzehntelang ungeklärt bleiben.
Zeitlinie
Die spektakuläre Flucht
Frank Morris und die Brüder John und Clarence Anglin entkommen gegen 23:40 Uhr aus Alcatraz mit einem selbstgebauten Schlauchboot.


