Der Amager-Mann: 23 Jahre Terror endeten mit lebenslang
Marcel Lychau Hansen verbreitete über zwei Jahrzehnte Angst und Schrecken

Sagsdetaljer
{"da":"{\"da\":\"Quick Facts\",\"en\":\"Quick Facts\"}","en":"Quick Facts"}
Über zwei Jahrzehnte unerkannt
Marcel Lychau Hansen führte ein Doppelleben, das perfekter nicht hätte erscheinen können. Der am 2. Oktober 1965 geborene Däne arbeitete am Flughafen Kopenhagen, trainierte als Serienmörder eine Jugend-Fußballmannschaft und galt in seinem Umfeld als fürsorglicher Familienvater zweier erwachsener Söhne. Doch hinter dieser bürgerlichen Fassade verbarg sich ein Serienstraftäter, der über 23 Jahre hinweg Frauen in Angst und Schrecken versetzte.
Im Dezember 2011 endete die Terrorherrschaft des Mannes, der als 'Amager-Mann' traurige Berühmtheit erlangte. Der 46-Jährige wurde zu lebenslanger Haft verurteilt – für zwei Morde und sechs Vergewaltigungen, begangen zwischen Februar 1987 und September 2010 im Stadtteil Amager und weiteren Bereichen Kopenhagens.
Erdrückende DNA-Beweise
Die Beweislage gegen Hansen war überwältigend. DNA-Spuren, die an mehreren Tatorten gesichert wurden, wiesen eine Übereinstimmungswahrscheinlichkeit von einer Million zu eins auf – sowohl bei den Morden als auch bei den Vergewaltigungen. Entscheidende Spuren fanden die Ermittler unter anderem auf einer Milchpackung und Fingerabdrücke an einer Badezimmertürschnalle.
Zeitlinie
Beginn der Verbrechensserie
Marcel Lychau Hansen begeht seine ersten bekannten Verbrechen im Raum Kopenhagen.


