DNA überführt John D. Miller nach 30 Jahren
Wie genealogische Spurensuche den Mörder der 8-jährigen April Tinsley entlarvte

Sagsdetaljer
{"da":"{\"da\":\"Quick Facts\",\"en\":\"Quick Facts\"}","en":"Quick Facts"}
Klassifikation:
Das Verbrechen an April Tinsley
Am 1. April 1988 wurde die achtjährige April Marie Tinsley in Fort Wayne, Indiana, entführt. Das Mädchen war auf dem Weg zu einer Freundin, als es spurlos verschwand. Drei Tage später fand man ihre Leiche in einem Straßengraben. Die Ermittler standen vor einem Rätsel – es gab keine konkreten Spuren, keine Zeugen, keinen Verdächtigen. Der Fall wurde zu einem der erschütterndsten Cold Cases der Region.
Jahrzehntelange Stille – dann ein Lebenszeichen
Über Jahre blieb der Mord ungelöst, doch die DNA-Spuren vom Tatort wurden sorgfältig aufbewahrt. 2004 nahm der Fall eine bizarre Wendung: John D. Miller verschickte Drohbriefe an junge Mädchen in Fort Wayne. Die DNA auf diesen Briefen stimmte mit der DNA vom Tatort von 1988 überein – eine erschreckende Verbindung, die Miller erstmals mit dem Mord an April Tinsley in Zusammenhang brachte.
Doch trotz dieser Übereinstimmung fehlte noch immer die entscheidende Identifizierung des Täters. Die Ermittler hatten ein DNA-Profil, aber keinen Namen.
Zeitlinie
April Tinsley wird entführt
Die 8-jährige April Marie Tinsley verschwindet in Fort Wayne, Indiana.


