Philip Westh wegen des Mordes an Emilie Meng verurteilt
Mand idømt livstid for mord, kidnapping og seksuelt misbrug af mindreårige

Sagsdetaljer
{"da":"{\"da\":\"Quick Facts\",\"en\":\"Quick Facts\"}","en":"Quick Facts"}
Mand idømt livstid for mord, kidnapping og seksuelt misbrug af mindreårige

{"da":"{\"da\":\"Quick Facts\",\"en\":\"Quick Facts\"}","en":"Quick Facts"}
Am 28. Juni 2024 fiel das Urteil in einem der meistbeachteten Mordfälle Dänemarks. Das Gericht in Næstved verurteilte Philip Patrick Westh zu lebenslanger Freiheitsstrafe für den Mord an Emilie Anine Skovgaard Meng, die im Juli 2016 am Bahnhof Korsør verschwunden war.
Emilie Meng wurde am 31. Juli 1998 in Korsør geboren. Am 10. Juli 2016 verließ sie den Bahnhof Korsør gegen vier Uhr morgens – und wurde danach NICHT mehr gesehen oder gehört. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Meng zusammen mit Philip Westh war, als sie starb, und dass er für ihren Tod verantwortlich ist. Zugleich entschied das Gericht, dass das fehlende Wissen über die genaue Todesursache bei der Urteilsfindung keine ausschlaggebende Rolle spielt.
Das Urteil wurde durch einen einstimmigen Geschworenenbeschluss gesprochen – ein wesentlicher Faktor im dänischen Strafrecht, das Einstimmigkeit der Jury für eine Verurteilung voraussetzt.
Neben dem Mord wurde Westh auch für weitere schwere Straftaten schuldig gesprochen. Er wurde der versuchten Vergewaltigung und der widerrechtlichen Freiheitsberaubung eines 15-jährigen Mädchens für schuldig befunden, das eine Efterskole besuchte. Dieser Vorfall ereignete sich im November 2022 in Sorø. Darüber hinaus wurde er wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs eines 13-jährigen Mädchens aus Kirkerup verurteilt. Westh wurde überdies wegen des Tragens eines Messers sowie des Besitzes von kinderpornografischem Material schuldig gesprochen.
Während des Prozesses bestritt Westh jede Schuld an den Taten gegen Emilie Meng und das 15-jährige Mädchen. Die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem 13-jährigen Mädchen räumte er hingegen teilweise ein.
Der Fall hat seit 2016 intensive Medienaufmerksamkeit auf sich gezogen und aufgrund seiner Schwere sowie der Tatsache, dass Emilie Mengs Leiche nie gefunden wurde, großes öffentliches Interesse geweckt.