Peter Kürten – Der Vampir von Düsseldorf
Tysk seriemorder der terroriserede Düsseldorf i slutningen af 1920'erne

Tysk seriemorder der terroriserede Düsseldorf i slutningen af 1920'erne

Kindheit und frühe Verbrechen
Peter Kürten wurde am 26. Mai 1883 in Mülheim am Rhein in einer dysfunktionalen Familie mit 13 Kindern geboren. Sein Vater war Alkoholiker und gewalttätig, die Familie lebte in extremer Armut. Kürten behauptete später, als Kind sexuell missbraucht und anhaltender Gewalt ausgesetzt worden zu sein.
Bereits im Alter von neun Jahren begann Kürten, Straftaten zu begehen. Er freundete sich mit einem örtlichen Hundefänger an, der ihm angeblich beibrachte, Tiere zu quälen. Als Jugendlicher beging er seine ersten Morde – er ertränkte 1891 zwei Freunde während einer Floßfahrt auf dem Rhein, obwohl diese Todesfälle als Unglücke gewertet wurden.
Fødsel
Peter Kürten fødes i Mülheim am Rhein, Tyskland
Første offer i Düsseldorf
Draber 9-årige Rosa Ohliger, indleder mordserie
Dobbeltangreb
Angriber søstrene Schulte, dræber Gertrude
Gertrude Albermann
Dræber fem-årige pige, sender kort til avis
Sidste offer overlever
Angriber Maria Budlick, men lader hende gå
Anholdelse
Arresteres efter Maria Budlicks anmeldelse
Dom
Dømt til døden for ni mord
Henrettelse
Guillotineres i Köln
Kürtens kriminelle Laufbahn entwickelte sich über Diebstahl, Brandstiftung und Vergewaltigung. Er verbrachte mehrere Perioden im Gefängnis, insgesamt rund 20 Jahre seines Erwachsenenlebens vor 1929.
Der Terror in Düsseldorf
Im Februar 1929 begann Kürten seine intensivste Mordserie in Düsseldorf. Zu seinen Opfern zählten Frauen, Männer und Kinder. Er griff wahllose Opfer mit Messern, Scheren, Hämmern und in einigen Fällen durch Erwürgen an. Kürten wurde dafür bekannt, an Tatorte zurückzukehren und in mehreren Fällen das Blut seiner Opfer zu trinken – daher der Beiname „Vampir von Düsseldorf".
Sein erstes bestätigtes Opfer in dieser Periode war die neunjährige Rosa Ohliger, die er im Februar 1929 erstach und anschließend zu verbrennen versuchte. Im Laufe des Frühlings und Sommers setzten sich die Angriffe mit zunehmender Häufigkeit fort. Am 23. August 1929 griff er an einem einzigen Abend bei einem Volksfest zwei Schwestern an: Louise und Gertrude Schulte. Louise überlebte, Gertrude wurde getötet.
Mordserie und Vorgehensweise
Kürtens Tötungsmethoden waren äußerst brutal und variierten stark. Er schilderte später in Verhören, wie er beim Anblick des aus seinen Opfern fließenden Blutes sexuelle Befriedigung empfand. Seine Opfer wurden mit mehreren Messerstichen, Kopfverletzungen durch Hammerangriffe oder Würgemalen aufgefunden.
Ein besonders erschreckender Aspekt war seine Rückkehr an die Tatorte. Nach dem Mord an der fünfjährigen Gertrude Albermann im November 1929 schickte Kürten einer lokalen Zeitung einen Brief mit einer Karte, die den Fundort der Leiche sowie den eines weiteren früheren Opfers zeigte. Dies war einer von mehreren Fällen, in denen er öffentliche Aufmerksamkeit suchte.
Die Düsseldorfer Polizei stand unter extremem Druck. Die Stadt war von Angst gelähmt, und die Bewohner mieden es, abends das Haus zu verlassen. Bürgerwehren wurden gegründet, und die Polizei erhielt Tausende von Hinweisen, ohne dem Täter näherzukommen.
Festnahme und Geständnis
Kürtens Ergreifung verdankte sich einem Zufall. Am 14. Mai 1930 lud er Maria Budlick, eine junge Frau, die gerade in Düsseldorf angekommen war, zu sich nach Hause ein. Er griff sie an, ließ sie dann aber überraschenderweise frei. Budlick hatte seine Adresse bemerkt, und nachdem sie einer Freundin von dem Vorfall erzählt hatte, wurden die Informationen an die Polizei weitergegeben.
Kürten wurde am 24. Mai 1930 verhaftet. Nach seiner Festnahme gestand er sofort und in allen Einzelheiten seine Verbrechen. Seine Geständnisse waren so umfassend und detailliert, dass die Polizei zahlreiche ungeklärte Fälle abschließen konnte. Er zeigte keinerlei Reue und schilderte seine Taten mit eiskalter Sachlichkeit.
Prozess und Hinrichtung
Der Prozess gegen Peter Kürten begann am 13. April 1931 in Düsseldorf und dauerte zehn Tage. Der Fall zog enormes öffentliches und internationales Interesse auf sich. Kürten war wegen neun Morden, sieben Mordversuchen sowie zahlreicher weiterer Straftaten angeklagt.
Während des Prozesses wirkte Kürten ruhig und kooperativ. Er schilderte seine Verbrechen ohne jede Regung und erklärte seine Motivation als eine Kombination aus sexuellem Sadismus und Rache an der Gesellschaft für seine harte Kindheit und seine Gefängnisaufenthalte. Psychiatrische Gutachter befanden ihn trotz seines extremen Verhaltens für zurechnungsfähig.
Am 21. April 1931 wurde Kürten in allen Punkten für schuldig befunden und neunfach zum Tode verurteilt – einmal für jeden Mord. Das Urteil nahm er ohne sichtbare Reaktion entgegen.
Peter Kürten wurde am 2. Juli 1931 in Köln durch die Guillotine hingerichtet. Seine letzte Mahlzeit bestand aus Wiener Schnitzel, Pommes frites und Weißwein – die er in doppelter Portion erbeten hatte. Seine letzten Worte sollen eine Frage an den Geistlichen gewesen sein, ob er nach der Enthauptung noch das Geräusch seines eigenen spritzenden Blutes hören werde.
Vermächtnis und kultureller Einfluss
Kürtens Verbrechen und Psychologie sind Gegenstand umfangreicher kriminalpsychologischer Forschung gewesen. Sein Fall gilt als eines der frühesten und bestdokumentierten Beispiele eines Serienmörders mit ausgeprägten sadistischen und vampiristischen Zügen.
Seine Geschichte inspirierte Fritz Langs Klassiker „M" aus dem Jahr 1931, obwohl der Film eher einen Kindermörder in den Mittelpunkt stellt als Kürtens Geschichte direkt nachzuerzählen. Der Fall bildete im Laufe der Jahrzehnte auch die Grundlage für zahlreiche Bücher, Dokumentarfilme und True-Crime-Analysen.