• Krimidex

Melde dich für unseren Newsletter an und erhalte die neuesten Storys

Verpasse nie die neuesten True-Crime-Nachrichten, Rezensionen und Top-Listen – plus neue Podcasts, Serien, Filme und Bücher.

Du kannst dich jederzeit mit einem Klick abmelden.

Kriminyt Logo

True Crime auf Deutsch — Fälle, Nachrichten, Serien, Podcasts und mehr.

© 2026 truecrime.news

Sagsmappe

Stalker drang in Sandra Bullocks Haus ein und nahm sich das Leben

Joshua James Corbett brach 2014 in das Haus der Schauspielerin ein

En skikkelse, der ligner Sandra Bullock, står nær indgangen til hendes hjem i Los Angeles, polititape flagrer i vinden.
BEVIS

Klassifikation:

Stalking
Psykopati
Selvmord
Højprofil sag
Californien
Kendis
Vold
Psykisk syg

Quick Facts

Gerningsmand(e)Joshua James Corbett
Offer(e)Sandra Bullock
GerningsstedWest Los Angeles, Californien, USA
Gerningsdato2014-06-08
ForbrydelsestypeStalking og indbrud
Retssag
Uopklaret sag
Familiemord
Våben
Internet
justitsmordet
cybersikkerhed
mordsager
celebrity-mord
magtmisbrug
sundhedsbedrageri
agent-svindel
teknologi
agent-autonomi
finanskriminalitet
mordssag
justitssvigt
hvidvaskning
forlovelse
forbud

Am 8. Juni 2014 verschaffte sich Joshua James Corbett gewaltsam Zutritt zum Wohnhaus von Sandra Bullock in West Los Angeles. Die Oscar-preisgekrönte Schauspielerin befand sich zum Zeitpunkt des Einbruch allein in ihrem Anwesen.

Bullock reagierte geistesgegenwärtig und schloss sich in einem Schrank hinter einer gesicherten Tür ein, von wo aus sie den Notruf wählte. Die Polizei traf kurze Zeit später ein und nahm Corbett noch am selben Tag fest.

Wahnhafte Beziehungsvorstellungen

Bei der Festnahme fanden Beamte bei Corbett mehrere Briefe, in denen er explizite sexuelle Handlungen beschrieb, sowie zahlreiche Fotografien von Sandra Bullock. Der Stalker hatte eine wahnhafte Überzeugung entwickelt, in einer Beziehung mit der Schauspielerin zu stehen, und bezeichnete sich selbst als ihren Ehemann.

Zeitlinie

8. Juni 2014

Einbruch in Sandra Bullocks Haus

Joshua James Corbett dringt in das Haus der Schauspielerin in West Los Angeles ein. Bullock verschließt sich in einem Schrank und alarmiert die Polizei. Corbett wird noch am selben Tag festgenommen.

8. Juni 2014

Durchsuchung von Corbetts Wohnung

Bei der Durchsuchung finden Ermittler 10 Handfeuerwaffen, 13 Gewehre und eine Schrotflinte sowie Briefe und Fotos von Sandra Bullock.

9. Juni 2014

Anklageerhebung

Corbett wird in 26 Anklagepunkten angeklagt, darunter Stalking, Einbruch und Waffendelikte.

10. Juni 2014

Verurteilung

Corbett wird zu fünf Jahren Bewährung verurteilt und muss sich psychiatrisch behandeln lassen. Ein zehnjähriges Kontaktverbot zu Sandra Bullock wird verhängt.

1. Mai 2018

Tod durch Suizid

Während eines Polizeieinsatzes verbarrikadiert sich Corbett in seinem Haus in La Crescenta und nimmt sich das Leben.

Die Ermittlungen ergaben, dass Corbett das Haus der Schauspielerin bereits mehrere Tage vor dem Einbruch observiert hatte.

Umfangreiche Waffensammlung entdeckt

Bei der Durchsuchung von Corbetts Wohnung machten Ermittler einen alarmierenden Fund: Der Mann besaß eine massive Waffensammlung bestehend aus 10 Handfeuerwaffen, 13 Gewehren und einer Schrotflinte.

Verurteilung und Auflagen

Corbett wurde in 26 Anklagepunkten schuldig gesprochen, darunter Stalking, Einbruch und Verstöße gegen das Waffenrecht. Das Gericht verurteilte ihn zu fünf Jahren Bewährung und ordnete eine psychiatrische Behandlung an. Zusätzlich wurde ein zehnjähriges Kontakt- und Näherungsverbot gegenüber Sandra Bullock verhängt.

Tod während Polizeieinsatz

Im Mai 2018, während Corbett noch unter Bewährungsauflagen stand, wollte die Polizei einen Durchsuchungsbefehl vollstrecken. Corbett verbarrikadierte sich daraufhin in seinem Haus in La Crescenta, einem Vorort von Los Angeles.

Während des mehrstündigen Polizeieinsatzes fügte sich Corbett mehrere tiefe Schnittverletzungen zu. Er verstarb noch am Tatort. Die Gerichtsmedizin klassifizierte seinen Tod als Suizid.

Der Fall zeigt die Gefahren von obsessivem Stalking und die psychischen Folgen für die Betroffenen. Sandra Bullock äußerte sich später über die traumatischen Auswirkungen des Vorfalls auf ihr Sicherheitsgefühl und ihr Privatleben.