El Chapo: Vom Drogenboss zum Supermax-Häftling
Wie Mexikos berüchtigtster Kartellchef seine Freiheit verlor

Joaquín Guzmán Loera wurde am 7. Januar 2016 in der mexikanischen Provinz Sinaloa festgenommen, nachdem er jahrelang als meistgesuchter Drogenboss der Welt galt. Bei dem Zugriff einer mexikanischen Marineeinheit in den frühen Morgenstunden starben fünf seiner Leibwächter.
El Chapo – spanisch für "Der Kleine" – führte das Sinaloa-Kartell und kontrollierte eines der größten Drogenkartell-Imperien der Geschichte. Sein Netzwerk erstreckte sich über den gesamten Globus, mit Schwerpunkt auf dem Drogenhandel über die mexikanisch-amerikanische Grenze.
Die spektakulären Ausbrüche
El Chapo bewies seine außergewöhnliche Fähigkeit, der Justiz zu entkommen, bereits 2001. Damals gelang ihm die Flucht aus einem mexikanischen Hochsicherheitsgefängnis – sein erster großer Ausbruch, der ihn zur Legende machte. Für 14 Jahre blieb er auf freiem Fuß.
Zeitlinie
Geburt in La Tuna
Joaquín Guzmán Loera wird in La Tuna, Mexiko, geboren
Erste spektakuläre Flucht
El Chapo entkommt aus einem mexikanischen Hochsicherheitsgefängnis


