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Sagsmappe

Rédoine Faïd – Frankreichs spektakulärster Ausbrecher

Zwei spektakuläre Gefängnisausbrüche machten den Franzosen weltberühmt

En helikopter svæver over et højsikkerhedsfængsel i Frankrig, reb hænger ned som en del af en dristig flugtplan.
BEVIS

Klassifikation:

Flugt
Fangeskab
Helikopter
Bankroeveri
Frankrig
Vold
Gidsler
Politi mord

Quick Facts

Gerningsmand(e)Rédoine Faïd
GerningsstedSequedin og Réau, Frankrig
Gerningsdato2013-04-13
ForbrydelsestypeFængselsflugt, væbnet røveri
SagsstatusOpklaret
Psykopati
Kendis
Retssag
Familiemord
Film
kryptovaluta
blockchain
deepfake
hvidvaskning
cybersikkerhed
mordsager
agent-autonomi
databeskyttelse
kidnapping
mordssag
justitssvigt
justitsmordet
celebrity-mord

Rédoine Faïd, geboren am 10. Mai 1972, ist ein französischer Schwerkrimineller, der durch zwei spektakuläre Gefängnisausbrüche internationale Bekanntheit erlangte. Seine waghalsigen Fluchten aus Hochsicherheitsgefängnissen machten ihn zeitweise zum meistgesuchten Verbrecher Frankreichs.

Kriminelle Karriere in den 1990er Jahren

In den mittleren 1990er Jahren führte Faïd gemeinsam mit Jean-Claude Bisel eine kriminelle Bande an, die im Großraum Paris operierte. Die Gruppe spezialisierte sich auf bewaffnete Raubüberfälle, darunter Überfälle auf gepanzerte Geldtransporter, Juwelendiebstähle und Erpressung. Nach drei Jahren auf der Flucht, während derer er sich in der Schweiz und Israel aufhielt, wurde Faïd am 29. Mai 1998 festgenommen.

Er wurde zu 30 Jahren Haft verurteilt, kam jedoch nach zehn Jahren unter Bewährungsauflagen frei.

Zeitlinie

10. Mai 1972

Geburt von Rédoine Faïd

Rédoine Faïd wird in Frankreich geboren

29. Mai 1998

Erste Festnahme

Nach drei Jahren auf der Flucht wird Faïd festgenommen und zu 30 Jahren Haft verurteilt

13. April 2013

Erste spektakuläre Flucht

Faïd sprengt sich mit Sprengstoff aus dem Sequedin-Gefängnis frei und nimmt vier Wärter als Geiseln

29. Mai 2013

Wiederergreifung

Faïd wird in Pontault-Combault festgenommen, knapp zwei Monate nach seiner Flucht

1. Juli 2018

Helikopter-Flucht

Mit Hilfe von drei Komplizen und einem Helikopter gelingt Faïd die Flucht aus dem Réau-Gefängnis

Die Sprengstoff-Flucht von 2013

Am 13. April 2013 gelang Faïd seine erste spektakuläre Flucht aus dem Sequedin-Gefängnis. Mit Hilfe von Sprengstoff sprengte er sich den Weg durch fünf Gefängnistore frei. Während der Flucht nahm er vier Gefängniswärter als Geiseln.

Die Flucht machte ihn schlagartig zum meistgesuchten Verbrecher Frankreichs. Eine intensive Fahndung führte jedoch bereits knapp zwei Monate später, am 29. Mai 2013, zu seiner erneuten Festnahme in Pontault-Combault im Département Seine-et-Marne.

Die Helikopter-Flucht von 2018

Am 1. Juli 2018 inszenierte Faïd eine noch spektakulärere Flucht aus dem Réau-Gefängnis. Drei bewaffnete Komplizen kaperten einen Helikopter vom Typ Aérospatiale Alouette II und flogen damit zum Gefängnis. Mit einem Winkelschleifer schnitten sie die Gefängnistore auf, bevor der Helikopter auf dem Gefängnishof landete und Faïd abholte.

Diese filmreife Flucht sorgte weltweit für Schlagzeilen und verstärkte seinen Ruf als einer der waghalsigsten Ausbrecher der modernen Kriminalgeschichte.

Weitere Entwicklungen

Über den juristischen Status nach der Flucht von 2018 sowie Details zu einer möglichen späteren Festnahme liegen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine gesicherten Informationen vor. Ebenso stehen Informationen zu mutmaßlichen weiteren Straftaten noch aus.